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2100083: Konstantinsbogen (arcus Constantini)

Roma, Rom (Metropolitanstadt)

Information on the Building

Localization:

Rom (Metropolitanstadt), Ancient place name: Roma, Italien, IT, Rom

Geographical description:

zwischen Palatin, Esquilin und Caelius.
Ancient landscape: Latium
Roman province: Italia
Regio Rome/Italy: Regio VIII
Cultural era: römisch

Characterization:

Building type: Bogen
Preservation: seit dem Mittelalter und der Frührenaissance zahlreiche Ausbrüche und Löcher in den Reliefs durch die Entfernung der Quaderdübelungen und Klammern; dadurch die Reliefs der Seitendurchgänge und das Postamentrelief 10 besonders beschädigt; etliche in die Reliefs eingehauene Auflager für Balkenköpfe; 1597 läßt Clemens VIII eine der Frontsäulen entfernen
Description: Der Bogen hat drei Durchgänge. Seine Gesamthöhe beträgt nahezu 25 m. Der mittlere Durchgang ist 11,45 m hoch und 6,5 m breit. Er wurde aus weißem Marmor errichtet, einige Teile sind aus rotem Porphyr, die Säulen aus Giallo antico gefertigt. Beide Langseiten sind durch vier Säulen auf hohen Sockeln und ein verkröpftes Gesims gegliedert; Der Bogen ist reich mit Skulpturen und architektonischen Elementen ausgestattet, die zum größten Teil von verschiedenen älteren Gebäuden aus der Zeit Trajans, Hadrians und Commodus´ stammen und hier wiederverwendet wurden. Gebäudetyp speziell: Ehrenbogen

History:

Building history : vom Senat zu Ehren Konstantins anlässlich des Sieges über Maxentius errichtet (CIL 6.1139); gehörte im frühen Mittelalter den Mönchen von S. Gregorio; war in deren Wehrbauten integriert; später Teil des Baronalkastells der Frangipani; im späten Mittelalter war evtl. die Kirche S. Salvatore de Arcu de’ Trasi an den Bogen angebaut
Restoration: erste Arbeiten zum Erhalt des Bogens wohl im 15. Jh; erneut im 16. Jh; 1536 läßt Paul III. den Bau bis auf das ursprüngliche Niveau wieder ausgraben; 1733 gründliche Instandsetzung durch Clemens XII. (Gedenktafel an der westl. Schmalseite); es folgten kleine Restaurierungen; der obere Bereich des Bogens wurde zu Beginn des 19. Jhs. restauriert als auch in der Umgebung des Bogens gegraben wurde; weitere Untersuchungen fanden 1955/56 statt; seit 1985 wird eine gründliche Bauaufnahme und Instandsetzung durch die Soprintendenza Archeologia di Roma durchgeführt

Dating:

Bauwerk, Firmly dated: 2. Jzehnt 4. Cent. n. Chr. (312-315 n. Chr. ).

Inscriptions:

Bibliography:

B. Berenson, L’Arco di Costantino, o, Della decadenza della forma (Milano 1952);
F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Freiburg 1975) 162-165;
S. De Maria, Gli archi onorari di Roma e dell’Italia romana, Bibliotheca Archaeologica 7 (Roma 1988) 203-211. 316-319.;
H. Kähler, Die Gebälke des Konstantinsbogens. Römische Gebälke II 1 (1953);
H. P. L’Orange, Der spätantike Bildschmuck des Konstantinsbogens, Studien zur spätantiken Kunstgeschichte 10 (Berlin 1939);
E. Nash, Pictorial Dictionary of Ancient Rome² I (New York 1968) 104-112 Ill. 108. 109. 110. 111. 112. 113. 114. 115. 116;
L. Richardson jr., A new topographical dictionary of ancient rome (Baltimore 1992) 24 f. Fig. 3. 16. 90;
J. Rohmann, Die spätantiken Kaiserporträts am Konstantinsbogen in Rom, RM 105, 1998, 259-282;
Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935);
M. Steinby (Hrsg.), Lexicon topographicum urbis Romae I (1993) 86-91, s. v. Arcus Constantini (A. Capodiferro).;

URIs:

FA photo prints:

Forschungsarchiv für antike Plastik 6775/0 (Foto Kähler)