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2100062: Baukomplex der Basilica Aemilia

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Forum Romanum, Italien, Baukomplex der Basilica Aemilia; Herkunft: Die Basilica liegt an der Nordseite des Forum Romanum zwischen der Curia und dem Tempel des Antoninus und der Faustina., Latium, Regio VIII
Characterization:
Type of building - general: Basilika; Specific building type: vierschiffig; Description: Der Basilica sind tabernae zum Forum hin vorgelagert. Von dort führen Stufen zum Platz hinab. Säulenreihen gliedern die Basilica in vier Schiffe, wobei die beiden nördlichen Schiffe eng nebeneinander liegen und auf eine Erweiterung zurückzuführen sind, die nicht zum ursprünglichen Plan der Basilica gehört. Die westliche Schmalseite verläuft parallel zur Curia und diagonal zur Achse der Basilica., Ein Rekonstruktionsvorschlag nimmt ferner einen Bogen für Caius und Lucius Caesar an (nach dem Fund einer entsprechenden kolossalen Inschrift), der vom Risalit am Ostende der forumsseitigen Portikus aus die via sacra überspannt haben könnte.; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk republikanisch, 2. Jahrzehnt 2. Jh. v. Chr.
History of the building:
History of the building: Nach der Errichtung in den 60er Jahren des 2. Jhs. v. Chr. durch die beiden Konsuln M. Aemilius Lepidus und M. Fulvius Nobilior wurde die Basilica mehrmals zerstört und durch die Familie der Aemilier immer wieder aufgebaut. Zunächst wohl in den Jahren 80 bis 78 v. Chr., dann zu Zeiten Caesars im Jahre 54 v. Chr., nach einem Brand 14 n. Chr. und schließlich unter Tiberius im Jahre 22 n. Chr. Die letzte Restaurierung fand wohl nach dem Einfall des Alarich im Jahre 410 statt. Danach verfiel das Gebäude. Die Reste der Marmorfassade wurden schließlich von Bramante im Jahre 1500 entfernt. Der Grundriß wurde weitgehend beibehalten.; Excavation of the building: Die tabernae wurden von G. Boni in den Jahren 1900 bis 1914 ausgegraben. Grabungen im Inneren der Basilica fanden in den Jahren 1946 und 47 statt. Weitere Forschungen wurden von H. Bauer 1971 bis 74 durchgeführt.; Remarks on building: Es ist immer noch unklar, ob die Basilica Aemilia identisch mit der Basilica Fulvia ist.
Bibliography:
F. Coarelli, Il Foro Romano II (Rom 1985) 201 ff.; K. S. Freyberger – C. Ertel, Die Basilica Aemilia auf dem Forum Romanum in Rom. Bauphasen, Rekonstruktion, Funktion und Bedeutung, Deutsches Archäologisches Institut Rom, Sonderschriften 17 (Wiesbaden 2016).; G. Fuchs, RM 63, 1956, 14 ff.; A. Heinemann, Eine Archäologie des Störfalls. Die toten Söhne des Kaisers in der Öffentlichkeit des frühen Prinzipats, in: F. Hölscher - T. Hölscher (Hrsg.), Römische Bilderwelten. Von der Wirklichkeit zum Bild und zurück, Kolloquium Rom 15.-17. März 2004, Archäologie und Geschichte 12 (Heidelberg 2007) 66-73; E. Nash, Bildlexikon zur Topographie des antiken Rom I (Tübingen 1961) 174 Ill. 188-199; Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935); LTUR I (1993) 167 ff. 173 f. s. v. Basilica Aemilia + Basilica Fulvia
Photo information:
D-DAI-ROM-2007.1070; D-DAI-ROM-2007.1071; D-DAI-ROM-2007.1072; D-DAI-ROM-2008.2222; D-DAI-ROM-2008.2223; D-DAI-ROM-2008.2411; D-DAI-ROM-2008.2412; D-DAI-ROM-2008.2413; D-DAI-ROM-2008.2418; D-DAI-ROM-2008.2422; D-DAI-ROM-2008.2423; D-DAI-ROM-2008.2424; D-D ... (45 in total)

2100083: Konstantinsbogen (arcus Consta...

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: zwischen Palatin, Esquilin und Caelius., Latium, Italia, Regio VIII
Characterization:
Type of building - general: Bogen; Description: Der Bogen hat drei Durchgänge. Seine Gesamthöhe beträgt nahezu 25 m. Der mittlere Durchgang ist 11,45 m hoch und 6,5 m breit. Er wurde aus weißem Marmor errichtet, einige Teile sind aus rotem Porphyr, die Säulen aus Giallo antico gefertigt. Beide Langseiten sind durch vier Säulen auf hohen Sockeln und ein verkröpftes Gesims gegliedert. , Der Bogen ist reich mit Skulpturen und architektonischen Elementen ausgestattet, die zum größten Teil von verschiedenen älteren Gebäuden aus der Zeit Trajans, Hadrians und Commodus´ stammen und hier wiederverwendet wurden. Gebäudetyp speziell: Ehrenbogen; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk: fest datiert 2. Jzehnt 4. Jh. 312-315 n. Chr. n. Chr.
History of the building:
History of the building: vom Senat zu Ehren Konstantins anlässlich des Sieges über Maxentius errichtet (CIL 6.1139); gehörte im frühen Mittelalter den Mönchen von S. Gregorio; war in deren Wehrbauten integriert; später Teil des Baronalkastells der Frangipani; im späten Mittelalter war evtl. die Kirche S. Salvatore de Arcu de’ Trasi an den Bogen angebaut; Restoration of the building: erste Arbeiten zum Erhalt des Bogens wohl im 15. Jh.; erneut im 16. Jh.; 1536 läßt Paul III. den Bau bis auf das ursprüngliche Niveau wieder ausgraben; 1733 gründliche Instandsetzung durch Clemens XII. (Gedenktafel an der westl. Schmalseite); es folgten kleine Restaurierungen; der obere Bereich des Bogens wurde zu Beginn des 19. Jhs. restauriert als auch in der Umgebung des Bogens gegraben wurde; weitere Untersuchungen fanden 1955/56 statt; seit 1985 wird eine gründliche Bauaufnahme und Instandsetzung durch die Soprintendenza Archeologia di Roma durchgeführt
Bibliography:
B. Berenson, L’Arco di Costantino, o, Della decadenza della forma (Milano 1952); F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Freiburg 1975) 162-165; S. De Maria, Gli archi onorari di Roma e dell’Italia romana, Bibliotheca Archaeologica 7 (Roma 1988) 203-211. 316-319.; H. Kähler, Die Gebälke des Konstantinsbogens. Römische Gebälke II 1 (1953); H. P. L’Orange, Der spätantike Bildschmuck des Konstantinsbogens, Studien zur spätantiken Kunstgeschichte 10 (Berlin 1939); E. Nash, Pictorial Dictionary of Ancient Rome² I (New York 1968) 104-112 Ill. 108. 109. 110. 111. 112. 113. 114. 115. 116; L. Richardson jr., A new topographical dictionary of ancient rome (Baltimore 1992) 24 f. Fig. 3. 16. 90; J. Rohmann, Die spätantiken Kaiserporträts am Konstantinsbogen in Rom, RM 105, 1998, 259-282; Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935); M. Steinby (Hrsg.), Lexicon topographicum urbis Romae I (1993) 86-91, s. v. Arcus Constantini (A. Capodiferro).
Photo information:
D-DAI-ROM-61.2297; D-DAI-ROM-60.2579; D-DAI-ROM-60.2580; D-DAI-ROM-60.2581; D-DAI-ROM-60.2582; D-DAI-ROM-60.2583; D-DAI-ROM-60.575; D-DAI-ROM-57.890

2100160: Amphitheatrum Flavium (sog. Ko...

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: Im Tal zwischen Palatin, Esquilin und Caelius., Regio III
Characterization:
Type of building - general: Amphitheater; Description: Das ganze Gebäude besteht aus vier Stockwerken und steht auf einem fünften unterirdischen Geschoß als Fundamentierung. Der äußere Ring ist ungefähr 50 m hoch, der große Durchmesse der Elipse beträgt 188 m. Durch insgesamt 80 Bögen im Erdgeschoß erreichte man die Treppen zu den verschiedenen Zuschauerplätzen, die aus in fünf übereinander geordneten Rängen bestehen. Unter der Arena befindet sich ein Labyrinth von Bedienungsgängen, wo alle Einrichtungen, wie die Maschinerien, Käfige für Tiere, Waffen usw. untergebracht waren, die zur Durchführung der Spiele benötigt wurden.; Architectural order: komposit; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk flavisch, 2. Hälfte 1. Jh. n. Chr.
History of the building:
History of the building: Die Bauarbeiten begannen in den ersten Jahren der Regierungszeit Vespasians. Als Platz wurde das Zentrum der Domus Aurea augewählt, wo sich zuvor ein von Nero künstlich angelegter See befand. Das Theater wurde im Jahre 79 n. Chr., noch vor seiner Vollendung, zum ersten Mal eingeweiht. Erst unter Titus wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und mit einem 100-tägigen Fest gefeiert. Die Einzelheiten, auch das Labyrinth unter Arena, dagegen konnten unter Domitian fertiggestellt werden. Einer der großen Brände brach um 217 n.Chr. aus und wütete heftig vor allem auf Grund des Arenabodens, der lediglich aus beweglichen Holzbrettern bestand. Unter Decius ereignete sich im Jahre 250 ein weiterer schwerer Brand. 320 wurde der Bau durch einen Blitzschlag, 429 und 443 durch Erdbeben beschädigt. Ende des 5. Jhs. wurden die Gladiatorenkämpfe abgeschafft. Die letzte Veranstaltung soll, laut Überlieferung, 523 stattgefunden haben. Bis in das 11. Jh. blieb das Theater unbenutzt. Im selben Jahrhundert wurde es von den Frangipani besetzt, die es in eine Festung umgewandelt haben.; Excavation of the building: Das Konstruktionsssytem wurde von G. Cozzo Anfang des 20. Jhs. untersucht.; Restoration of the building: Unter Nerva, Antoninus Pius, Elagabal und Alexander Severus, evtl. auch Gordian. Nach den Erbeben im 5. Jh. n. Chr. waren weitere Restaurierungen nötig. Zur Unterstützung des äußeren Mauerrings wurden 1820 im Auftrag von Pius VII. zwei hohe Mauern aufgebaut.
Bibliography:
G. Alföldy, Eine Bauinschrift aus dem Colosseum, ZPE 95, 1995, 195-226; F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Mainz 2000) 185 ff.; G. Cozzo, Il Colosseo (1971); K. S. Freyberger – C. Zitzl – C. Ertel, Im Labyrinth des Kolosseums. Das größte Amphitheater der Welt auf dem Prüfstand (Mainz 2016).; S. Gropp, Das Kolosseum in der Druckgraphik des 15. bis 19. Jahrhunderts, Diss. Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn (Bonn 2012); C. Panella (Hrsg.), Meta Sudans I. Un area in Palatino e la valle del Colosseo prima e dopo Nerone (1996); R. Rea (Hrsg.), Rota Colisei. La valle del Colosseo attraverso i secoli (Milano 2002).; Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935); LTUR I (1993) 30-35, s. v. Amphitheatrum (R. Rea).; K. E. Welch, The Roman Amphitheatre. From Its Origins to the Colosseum (Cambridge 2007)
Photo information:
INR79.2682; INR79.2681; INR79.2683; INR73.1000; FA-S13018-28; FA-S13018-26; FA-S13018-27; FA-S13018-33; FA-S13018-34; FA-S13018-35; FA-S18293; FA-S18294; FA-S18295; FA-S18296; FA-S18297; Repro; Repro; D-DAI-Z-NL-RZW-0334; D-DAI-Z-NL-RZW-0335; D-DAI-Z-NL-R ... (46 in total)

2100216: Grab des Eurysaces

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: bei der Porta Maggiore, Latium
Characterization:
Type of building - general: Grabbau; Description: Das Grabmal hat einen trapezförmigen Grundriß. Es bestand aus einem Podium, einem Obergeschoß und einer bekrönenden Pyramide. Das Obergschoß ist in vier Zonen eingeteilt: eine Zone mit vertikal angeordneten, zylindrischen Elementen zwischen Zierleisten, ein glatter horizontaler Streifen mi der Inschrift, ein glattes, von pilastern eingefaßtes Feld, in dem drei horizontale Reihen weitere zylindrische Elemente angeordnet sind. Sie sind innen hohl und nach außen geöffnet. Anschließend folgt ein Figurenfries, der die Arbeitsschritte zur Herstellung von Brot zeigt. , Die Hauptseite des Grabmals ist nach Osten gerichtet und hat wohl das Relief mit den Porträts des Eurysaces und seiner Ehefrau gezigt.; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk um 30 v. Chr., 1. Jh. v. Chr.
History of the building:
History of the building: Das Grabmal wurde im 5. Jh. n. Chr. unter Honorius in einen Turm einer neuen, vorgeschobenen Bastion der Statdmauer integriert.
Bibliography:
P. Ciancio Rossetto, Il sepolcro del fornario Marco Virgilio Eurisace a Porta Maggiore, I Monumenti Romani 5 (Roma 1973).; R. Coates-Stephens, Porta Maggiore. Monument and Landscape. Archaeology and Topography of the Southern Esquiline from the Late Republican Period to the Present, BCom, suppl. 12 (2004) 21-31.
Photo information:
FA-S4796-13; FA-S4796-16; FA-S4796-19; FA-S4796-20; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; D-DAI-ROM-83.466; D-DAI-ROM-83.467; D-DAI-ROM-83.468; D-DAI-ROM-2009.0229

2100240: Porta Praenestina, heute Porta...

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: Auf der Kreuzung von Via Labicana und Via Praenestina., Latium, Regio V
Characterization:
Type of building - general: Bogen; Description: Der Bau besteht aus zwei Durchgängen, die mit großen Bögen abschließen und wurde aus Buckelquadern gebaut. Auf der hohen Attika, hinter der die beiden Wasserleitungen duchliefen befinden sich drei Inschriften von Claudius, Vespasianus und Titus eingemeißelt. Gebäudetyp speziell: Torbau; Remarks on architectural order: Torgebäude; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk claudisch, Mitte 1. Jh. n. Chr.
History of the building:
History of the building: Zwei Straßenbögen, durch jene die Aqua Claudia über die Via Labicana und die Via Praenestina geleitet wurde, wurden in Stadttore umgewandelt und in die aurelianische Stadtmauer einbezogen. Unter Honorius wurde eine Bastion mit neuem Tor und Türmen geschaffen. Einer der Türme beherbergt das Grab des Eurysaces. Neben der claudischen Bauinschrift weisen Inschriften des Titus und des Vespasian auf Restaurierungen 71 und 81 n. Chr. hin.; Excavation of the building: 1956 wurde bis zum antiken Straßenniveau gegraben. Hierbei kamen die Basaltpflaster und Reste des aus Ziegeln gemauerten Vorwerks zu Tage.
Bibliography:
F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Mainz 2000) 28-30; R. Coates-Stephens, Porta Maggiore. Monument and Landscape. Archaeology and Topography of the Southern Esquiline from the Late Republican Period to the Present, BCom, suppl. 12 (2004).; E. Nash, Bildlexikon zur Topographie des antiken Rom II (Tübingen 1962) 225 Ill. 968-974; I. Richmond, The city wall of imperial Rome (1930); Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935); LTUR III (1996) 310 f., s. v. Muri Aureliani: Porta Praenestina (G. Pisani Sartorio).
Photo information:
Mal403-03; Mal403-04; Mal403-05; D-DAI-ROM-59.2084; D-DAI-Z-NL-RZW-0170; D-DAI-Z-NL-RZW-0171; D-DAI-Z-NL-RZW-2556; D-DAI-Z-NL-RZW-2560; oA

2100281: Tibicini - Monument

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: Latium

2103110: Mausoleum des Augustus

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom, Italien, Mausoleum des Augustus; Herkunft: Auf dem nördlichen Marsfeld., Latium, Regio IX
Characterization:
Type of building - general: Grabbau; Description: Als Vorbild diente das Mausoleum in Halikarnassos im südwestlichen Kleinasien, das jedoch anspruchvoller ausgestalltet war. Der Durchmesser des schlichten Grabbaus in Rom misst 87 m. Der äußere Sockel bestand aus Travertin und war ungefähr 12 m hoch; er schloss mit einem dorischen Metopen-Triglyphen-Fries ab. Am Ende eines langen Gangs befindet sich der betretbare Innenraum, wo sich die runde Cella befindet. In ihrer Querachse sind drei symmetrisch angeordnete Nischen eingetieft. Der große Pfeiler in der Mitte mit einer quadratischen Aussparung muß das Kaisergrab gewesein sein. Um die ganze Anlage herum befand sich eine riesige Gartenanlage. Vor dem Eingang an der Südseite standen zwei Obelisken, die heute auf der Piazza del Quirinale und Piazza Esquilino aufgestellt sind. Kulturepoche: stadt; Architectural order: dorisch; Cultural era: römisch
Dating:
Bauwerk augusteisch, Ende 1. Jh. v. Chr.
History of the building:
History of the building: Nach dem Ende der Bürgerkriege und Eroberung Ägyptens 29 v. Chr. ließ Oktavian mit den Bauarbeiten einer monumentalen Grabanlage nach den östlichen Vorbildern beginnen. Als erster wurde Macellus 23 v. Chr. beigesetzt. Ihm folgten Oktavians Mutter Octavia, Agrippa, Drusus Maior, Lucius und Gaius Caesar, Augustus selbst, nach seinem Tod Drusus Minor, Livia und Tiberius. Ob Claudius und Vespasianus ebenfalls hier begraben wurden ist unklar. Caligula ließ die Asche seiner Mutter Agrippina und seiner Brüder hierhin bringen. Julia, die Tochter des Augustus, und Nero waren aus dem Grab ausgeschlossen.; Excavation of the building: Zahlreiche Ausgrabungen, vor allem in den Jahren von 1936 bis 1938.
Bibliography:
K. Kraft, Der Sinn des Mausoleums des Augustus, Historia 16, 1967, 186 ff.; H. v. Hesberg - S. Panciera, Das Mausoleum des Augustus. Der Bau und seine Inschriften, Abhandlungen der Bayrischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, Neue Folge 108 (1994) Taf. 3 b; F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (1994) 298 ff.; G. Ortolani, Ipotesi sulla struttura architettonica originaria del Mausoleo di Augusto, BCom 105, 2004, 197-222.; LTUR III (1996) 234-239 (H. von Hesberg – M. Macciocca).
Photo information:
Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Repro; Mal2060-03; Mal2082-06

2105820: Auditorium des Maecenas

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma
Characterization:
Type of building - general: Wohnbau; Specific building type: Villa; Ancient context: urban
Bibliography:
R. C. Häuber, Horti Romani. Die Horti Maecenatis und die Horti Lamiani auf dem Esquilin (1991)

2108044: Palazzo dei Conservatori / Kon...

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom, Italien, Kapitolinische Museen, Aufbewahrungsort
Photo information:
MalC-1230; MalC-1231

2108045: Palazzo Nuovo

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom, Italien, Kapitolinische Museen, Aufbewahrungsort
Characterization:
Description: Gebäudetyp speziell: Museum
Photo information:
D-DAI-ROM-31.1008; D-DAI-ROM-41.1094

2108088: Centrale Montemartini

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom, Italien, Musei Capitolini, Centrale Montemartini, Aufbewahrungsort
Characterization:
Description: Gebäudetyp speziell: Elektrizitätswerk / Museum
History of the building:
History of the building: Das ursprüngliche Elektrizitätswerk wurde Anfang des 20. Jahrhunderts an der Via Ostiense gebaut und am 30. Juni 1912 eingeweiht.; Restoration of the building: 1989/90 wurde das Gebäude umfassend restauriert und 1997 als Kunstgalerie den Kapitolinischen Museen angegliedert. Die Skulpturen sind zwischen den alten Maschinen ausgestellt.
Bibliography:
M. Bertoletti – M. Cima – E. Talamo (Hrsg.), Sculture di Roma antica. Collezioni dei Musei Capitolini alla Centrale Montemartini (Rom 1999)

2109361: Septizodium

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma, zerstört; Herkunft: Im Tal zwischen Palatin, Esquilin und Caelius, am Endpunkt der Via Appia
Characterization:
Type of building - general: Nymphäum;Brunnen; Description: Das sog. Septizodium (oder Septizonium) liegt am südöstlichen Abhang des Palatin (10. augusteische Region), auf wesentlich tieferem Niveau als die sog. Arcate Severiane, am Endpunkt (bzw. Beginn) der Via Appia. Der Bau hatte eine Gesamtlänge von ca. 88 m, eine Breite von ca. 16 m und eine ursprüngliche Höhe von ca. 31 m. Es handelt sich um ein Fassadennymphäum mit drei großen Nischen/Exedren und Eckrisaliten und einer dreigeschossigen Säulenarchitektur; vorgelagert war ein großes Becken. Seine Funktion war diejenige der Monumentalisierung der Südostecke des Palatin; es muß vor allen Dingen für diejenigen sichtbar gewesen sein, die sich auf der Via Appia der Stadt näherten. Hinzu kommt der Effekt des Wassers, der besonders in der heißen Jahreszeit in mehrfacher Weise auf die Sinne des Menschen wirkt. Bis in das späte 16. Jahrhundert stand die Südostecke bis in das Obergeschoß aufrecht, dann ließ Papst Sixtus V. die Reste abreißen, um die Spolien weiterverwenden zu können. Jedoch lassen der Grundriß auf dem severischen Marmorplan sowie Zeichnungen von Renaissance-Architekten eine halbwegs zuverlässige Rekonstruktion zu. In der mittleren Nische stand der Historia Augusta zufolge eine Statue des Septimius Severus. Das Septizodium dürfte an die in nicht sehr großer Entfernung vorbeiführende, den Palatin mit Wasser versorgende Zweigleitung der Aqua Claudia angeschlossen gewesen sein.; Ancient context: Palast;urban; Cultural era: römisch
Dating:
Original severisch,
Bibliography:
H. von Hesberg, Römische Baukunst (München 2005) 184 Ill. 52a; S. S. Lusnia, Urban Planning and Sculptural Display in Severan Rome: Reconstructing the Septizodium and Its Role in Dynastic Politics, AJA 108, 2004, 517-544; E. Thomas, Metaphor and Identity in Severan Architecture. The Septizodium at Rome between ›reality‹ and ›fantasy‹, in: S. Swain – S. Harrison – J. Elsner (Hrsg.), Severan Culture (Cambridge 2007) 327–367.
Photo information:
Repro; Repro

2109439: Porta Esquilina, sog. Bogen de...

Location management - buildings:
Aufbewahrung: Rom (Metropolitanstadt), Italien, Rom, Roma; Herkunft: Latium, Italia
Characterization:
Type of building - general: Torbau; Description: Der etwa quadratische Bau aus Travertin hatte außer einem großen Torbogen zwei kleine seitliche Durchgänge, die im späten Mittelalter abgebrochen wurden, während der Hauptteil noch erhalten ist (Höhe: 8,80 m; Breite: 7,30 m; Tiefe: 3,50 m).; Cultural era: römisch
History of the building:
History of the building: Im Jahr 262 wurde das Tor durch eine Inschrift zum Ehrenbogen für den Kaiser Gallienus geweiht, nach dem es heute noch benannt ist. Die ursprüngliche augusteische Inschrift auf der Attika wurde getilgt.
Bibliography:
F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Mainz 2000) 232 f.; E. Nash, Bildlexikon zur Topographie des antiken Rom I (Tübingen 1961) 115 Ill. 119-121
Photo information:
D-DAI-ROM-31.2422; D-DAI-ROM-31.2422; D-DAI-ROM-31.2423; oA
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