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1005613: Sammlung Gustav Adolf Wilhelm Graf von Ingenheim

Staatliche Museen zu Berlin

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Information on the Collection

Localization:

Country: Deutschland
Setup: ehem. Berlin, Palais Voss (Wilhelmstraße 78); später Schloß Reisewitz an der Neiße; Teile der Sammlung heute in den Staatlichen Museen Berlin

Localization:

Staatliche Museen zu Berlin, Deutschland, DE, Sammlung von Ingenheim

Collection category:

aristokratisch

History:

Origination: Die Sammlung entstand während der langjährigen Aufenthalte des Grafen Wilhelm Adolf von Ingenheim in Italien (Dez. 1816-März 1818 sowie mit einigen Unterbrechungen 1822-1833). In seinem Wohnsitz Palais Voss versammelte er über Jahre einen Freundeskreis von Künstlern und Kunstkennern, zu denen auch u. a. Aloys Hirt, Christian Daniel Rauch und Friedrich Schinkel gehörten. Trotz der wenigen Informationen über die Bestimmung der Sammlung ist anzunehmen, dass diese von Anfang an von den Anschauungen Hirts getragen war und in seinem Sinne einen öffentlichen Charakter haben sollte.
Collection: Graf Ingenheim stellte in seinem Palais Voss in Berlin mit Unterstützung von Aloys Hirt Kunstwerke seiner Sammlung aus. 1827 folgte eine öffentliche Ausstellung im Palais Vitzthum in Dresden. 1883 war die Sammlung im Schloß Reisewitz an der Neiße (Schlesien) untergebracht, das die Witwe des Grafen Ingenheim 1870 erworben hatte. Der Sammlungsbestand umfaßt zu der Zeit 133 Objekte, hauptsächlich kleine Plastiken: Keramik, Glasgefäße, Figürchen; Teile der Sammlung waren 1826 an das Königliche Museum in Berlin verkauft worden (u. a. 16 Antiken aus Marmor, 33 Terrakotten). 55 Objekte der Ingenheimschen Sammlung befinden sich heute im Alten Museum Berlin, mindestens 6 Objekte waren im zweiten Weltkrieg verlorengegangen.
Liquidation: Nach der Plünderung des Schlosses Reisewitz 1945 ist der Verbleib der Ingenheimschen Sammlung unbekannt.

Persons: