Since you are using Arachne as a guest, you can only view images of low resolution.
Login

33087: Fragment einer Terrakottamaske

Frankfurt am Main, Archäologisches Museum Frankfurt

Available images: 3

General Information on the Object

Presently located:

Frankfurt am Main, Deutschland, DE, Archäologisches Museum Frankfurt. Inv. no.: a 4962
- Location information is Aufbewahrungsort -

Provenience:

Frankfurt-Heddernheim, Schalk-Süd, Baugrube 28, Senkloch an der Ostgrenze (1929), Aus dem Bereich des römischen Theaters

Category/Cultural Era/Function:

Terrakotte
Belonging to monument: nein
Cultural era: römisch

Preservation:

Fragment(e)
Erhaltung: Zwei anpassende Fragmente, erhalten ist der obere Teil der Maske, bestehend aus dem Ansatz der Nase mit Warze darüber, beiden Oberlidern, Brauen, Stirn und der Kalotte
Colour remains: Dunkelrote Farbe auf der Stirnfalte, dem Wulst über der rechten Augenbraue und der Warze über dem Nasenansatz

Measurements/Material:

W 18,6 cm
H 2,1 cm
D 10,9 cm
Remarks on material: Material allgemein: Grauer Scherben mit orangeroten Oberflächen, fein gemagert, wenige mittelgroße Partikel, etwas Glimmer

Bibliography:

M. Bieber, The History of the Greek and Roman Theater2 (Princeton 1961) 248 Abb. 824
van Boekel, Masks 815 Anm. 523
H. von Petrikovits, Lixae. In: W. S. Hanson/L. J. K. Keppie (Hrsg.), Roman Frontier Studies 1979. Papers presented to the 12th International Congress of Roman Frontier Studies. BAR Internat. Ser. 71 (Oxford 1979) 1031
K. Woelcke, Arbeitsgebiet des Historischen Museums Frankfurt a. M. Germania 13, 1929, 76 f.
H. Rose, Die römischen Terrakottamasken in den Nordwestprovinzen : Herkunft - Herstellung - Verbreitung - Funktion. Monumenta Artis Romanae 37 (Wiesbaden 2006) Cat. no. 377 Pl. 26;

Catalog (German)

Catalog number: 377

In der Gestaltung der Haare als gerade Strähnen mit einer Binnengliederung aus kurzen Kerben ist ein Fragment aus dem Kastell Zugmantel gut vergleichbar (Kat. Nr. 378). Allerdings ist bei dem vorliegenden Bruchstück die Haarangabe flüchtiger. Überhaupt wurde die Maske sehr unsorgfältig gearbeitet. Um die Aufhängelöcher wurde der überschüssige Ton auf der Außenseite verstrichen, so daß er die Struktur der Haare überdeckt, viele Details sind nicht ausgeformt, und es finden sich viele Fingerabdrücke. Der Rand ist uneben, und die Innenseite wurde nur grob verstrichen. Auch sitzen die Aufhängelöcher nicht symmetrisch, so daß die Maske schief gehangen haben muß. Das Fragment wurde auf dem Gelände des römischen Theaters gefunden. Es ist jedoch nicht sicher, ob es zur Ausstattung dieses Bauwerks gehörte, da es nicht stratifiziert ist. Das Theater bestand in der Spätzeit von Nida nicht mehr. Darüber lag Brandschutt. Ferner wurde in die Orchestra ein Ofen eingebaut.