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23411: Statue der Aphrodite ('Venus Barberini' oder 'Venus Jenkins')

Ripon / Yorkshire, Newby Hall

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Object Information - general

Presently located:

Ripon / Yorkshire, Großbritannien und Nordirland, GB, Newby Hall, einst 2. Raum der Sculpture Gallery
Privatbesitz
- Place information is Aufbewahrungsort -

Provenience:

Spätestens seit 1644 und bis 1762 im Palazzo Barberini in Rom, dann von Gavin Hamilton erworben, der die Statue dem Bildhauer Pietro Pacili überließ. Für 100 Pfund kam sie in den Besitz von Thomas Jenkins, der sie 1765 William Weddel verkaufte

Category/Culture Area/Function:

Rundplastik
Belongs to monument: nein

Dating:

Original (Körper): augusteisch - frühtiberisch.
- after: D. Boschung -
Original (Kopf): frühkaiserzeitlich.
- after: D. Boschung -

Condition:

fragmentiert
Reworking: ergänzt
Modern reworking: Das Ausmaß der neuzeitlichen Ergänzungen wird unterschiedlich angegeben; zu linkem Arm, linkem Bein und Plinthe s. u. Der Kopf ist antik, aber nicht zugehörig.
Sicher modern ergänzt sind: der obere und mittlere Teil der herabfallenden Locken, links mit einem Stück des Halses; rechter Arm einschließlich des Armbandes (Zeigefinger gebrochen und wieder angesetzt); ein großer Flicken an der Rückseite links, der vom Rippenrand bis zum Gesäß reicht; rechter Unterschenkel mit Fuß und der Teil der Plinthe darunter; zwei Zehen des linken Fußes. An der Stütze sind ergänzt: Teile der Muschel; Teile eines Apfels; Weinblatt und Traube; am oberen Putto: Stirn, Augen und Oberkopf (es fehlen linker Arm, rechtes Bein, ein Teil des linken Flügels, Nase); am mittleren Putto: Kopf und oberer Teil des rechten Flügels (rechter Arm fehlt); am unteren Putto: Kopf (linker Flügel und rechter Arm fehlen). Die Ergänzungen heben sich trotz der Angleichung an die antike Oberfläche farblich deutlich ab. Zusätzliche Bestoßungen und Verfärbungen, besonders am rechten Oberschenkel und an der Rückseite.
An dem antiken Kopf ist die Nasenspitze ergänzt. Der Rand des rechten Ohrs ist gebrochen. Beide Ohrläppchen sind durchbohrt, um Schmuck aus Metall tragen zu können. Das Gesicht wurde stark geputzt, so daß die kleinen geschlängelten Locken vor den Ohren verrieben sind und die Begrenzung von Lippen und Augenlidern verwischt wurde.

Measurements / Material:

H mit Basis: 163,2; des Antiken: (bis Hals re.): 143; der Basis: 8,7; der Stütze: 61,5; des Kopfes: 19 cm
Material: Marmor
Comments: Material speziell: hell, großkristallin

Literature:

D. Boschung - H. v. Hesberg, Die antiken Skulpturen in Newby Hall sowie in anderen Sammlungen in Yorkshire (2007) 33 ff. Ill. 10 Cat. no. N 1 Pl. 1. 2, 1-2; 3, 1-5;
A. Michaelis, Ancient Marbles in Great Britain (Cambridge 1882) 527 Cat. no. 20;

URIs:

Photo reprints FA:

Forschungsarchiv für antike Plastik 930/1-5; 938/5-8+12; 1305/6-9; 1307/3+4; 1381/13-16; 1382/12-16; 1351/0-1354/0