Since you are using Arachne as a guest, you can only view low-resolution images.
Login

2100028: Zeus-Tempel

Olympia

Information about structure

Localization:

Olympia, Griechenland, GR, Zeus-Tempel

Geographical description:

Im Zentrum des Heiligtums
Ancient landscape: Elis
cultural sphere: griechisch

Characterization:

Building type: Tempel, Peripteros
Architectural order: dorisch
Architect: Libon von Elis.
Condition: Der Tempel ist aufgrund von Erdbeben gänzlich in sich zusammengefallen.
Description: Der Zeustempel gilt als Verwirklichung des „Kanons“ klassischer dorischer Tempel; Die Fundamente erheben sich 3 m über den Boden. Der dreistufige Stylobat mißt 27, 68 x 64, 12 m bei 6 x 13 Säulen. Das Säulenjoch von 16 dorischen Fuß (5, 22 m) diente als Grundmodul des Tempels. Die Peristase hatte 5x12 Joche, die Cella 3x9 Joche. Eine Triglyphe und eine Metope zusammen waren 8 Fuß lang, Mutulus und Via 4 Fuß und ein Ziegel war 2 Fuß breit. Die Säulen sind etwas höher als zwei Jochbreiten, was 4, 7 unteren Durchmessern entspricht, wobei die Säulendurchmessser allerdings an Front- und Langseiten differieren. Die Entasis ist gering und der Echinus ist straff. Die Kapitelle lassen eine Stilentwicklung erkennen; Alle horizontalen Linien haben eine Kurvatur von 6 cm nach oben; Zwei doppelstöckige Säulenreihen teilen die Cella in drei Schiffe. Die Architrave zwischen den beiden Etagen trugen Emporen; Als Baumaterial diente einheimischer Muschelkalk, der mit einer feinen Stuckschicht überzogen war. Einige Elemente waren aus Marmor und anderen Steinsorten; Erst 30 Jahre nach dem Bau des Tempels wurde Phidias beauftragt, das Kultbild zu schaffen. Gebäudetyp speziell: dorischer Peripteros

Dating

Bauwerk: klassisch, 5. Cent. v. Chr. (470- 456).

Literature:

F. Adler - R. Borrmann - W. Dörpfeld u.a., Olympia. Die Ergebnisse der von dem Deutschen Reich veranstalteten Ausgrabung II. Die Baudenkmäler von Olympia (1892-1896) 4 Pl. 8-17;
W. Dörpfeld, Alt-Olympia I (1935) 222-261;
W. Dörpfeld, Alt-Olympia II (1935) 449-481;
G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer, 4. Aufl.(München 1986) 55 ff.;
A. Hennemeyer, Zur Lichtwirkung am Zeustempel von Olympia, in: P. Schneider – U. Wulf-Rheidt (Hrsg.) Licht - Konzepte in der vormodernen Architektur. Internationales Kolloquium in Berlin vom 26. Februar - 1. März 2009 veranstaltet vom Architekturreferat des DAI, DiskAB 10 (Regensburg 2011) 101-110;
A. Hennemeyer, Neue Forschungsergebnisse zur Cella des Zeustempels von Olympia, in: Koldewey-Gesellschaft (Hrsg.), Bericht über die 43. Tag. für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung der Koldewey-Gesellschaft vom 19.-23. Mai 2004 in Dresden (Bonn 2006) 103-111;
H. V. Herrmann, Olympia. Heiligtum und Wettkampfstätte (München 1972) 128 ff.;
H. Kähler, Der griechische Tempel: Wesen und Gestalt (Berlin 1964) Ill. 18;
F. Krauss, Beobachtungen am Zeus-Tempel von Olympia, in: Neue Ausgrabungen im Nahen Osten, Mittelmeeraum und in Deutschland (o. J.) 28 ff.;
A. Mallwitz, Olympia und seine Bauten (München 1972) 211-235;
N. Riedel, Zu Heratempel und Zeustempel in Olympia, in: Die griechische Polis. Architektur und Politik (1993) 82 ff.;

Photo reprints FA:

Forschungsarchiv für antike Plastik 6611/0 - 6612/0 (Foto Kähler)