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2100002: Tempel B, Olympieion, Tempel des Zeus

Ακράγαντα / Akragas / Agrigentum, Agrigent (Provinz)

Information on the Building

Localization:

Agrigent (Provinz), Ancient place name: Ακράγαντα / Akragas / Agrigentum, Italien, IT, Agrigent

Geographical description:

Der Tempel liegt bei der südlichen Stadtmauer bei der Agora.
Ancient landscape: Sizilien
Cultural era: griechisch

Characterization:

Building type: Tempel, Pseudo-Peripteros
Architectural order: dorisch
Preservation: Der Tempel ist gänzlich in sich zusammengefallen. Fundament und Stufenbau sind erhalten sowie zahlreiche Trümmer der aufgehenden Architektur.
Description: Es handelt sich um den größten dorischen Tempel überhaupt und er ist in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich. Das Fundament ist 56,3 m breit und 112,70 m lang (Verhältnis 1 : 2). Auf dem 52,74 x 110,10 m großen Stylobat erhebt sich eine Ringhalle von 7 auf 14 Halbsäulen, die durch Mauern miteinander verbunden sind und auf der Innenseite als Wandpfeiler ausgebildet sind. Die Halbsäulen haben einen unteren Dm von 4,05 m und werden mit starker Verjüngung zwischen 19,2 und 21.57 m hoch rekonstruiert. Die Mauern wurden etwa in halber Höhe durch ein Gesims gegliedert, auf dem vor der Mauer „Atlanten“ standen. Die Halbsäulen und die Atlanten sind wie die Mauern aus Schichten maßvoll großer Quader gefügt; Als Eingänge dienten Türen in den beiden Eckjochen der östlichen Schmalseite; Von Wandpfeilern gegliederte Mauern teilten das Innere in drei Schiffe; Der Tempel sei, so sagt die Überlieferung, unvollendet geblieben, da ihm ein Teil das Dach gefehlt habe. Vermutlich sollte aber das mittlere Schiff des Baus nicht überdacht werden, sondern war als hypäthraler Hof (Sekos) konzipiert (Mertens). Gebäudetyp speziell: dorischer Pseudo-Peripteros

History:

Building history : Der Tempel wurde als Monument nach dem Sieg über die Karthager im Jahre 480 gebaut. Erwähnt wird er bei Diodorus Siculus (XIII, 82, 1-4).

Dating:

Bauwerk: klassisch, 5. Cent. v. Chr.

Bibliography:

M. Bell, Stylobate and Roof in the Olympieion at Akragas, AJA 84, 1980, 359-372;
P. Griffo, Il Museo Archeologico Regionale di Agrigento (Roma 1987) 153-168 Pl. H-M;
H. Berve - G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer (München 1961) 226 ff. Pl. 140, 141 Fig. 104, 105;
Koldewey, R. – Puchstein, O. (1899)
M. Bell, AJA 84,1980, 359 ff.
Schmidt, E. (1982) 112 ff.
Gruben, G. (1986) 305 ff.
D. Mertens, Greek Architecture in the West, in: G. P. Carratelli (Hrsg.), The Western Greeks, Kat. der Ausst. Venedig 1996 (1996) 315 ff.
P. Griffo, Akragas - Agrigento. La storia, la topografia, i monumenti, gli scavi (o.J.)
P. Marconi, Agrigento. Topografia ed arte (Florenz 1929) 57-66 Ill. 29. 30. 31. 33. 34-36;
D. Mertens, Städte und Bauten der Westgriechen. Von der Kolonisationszeit bis zur Krise um 400 vor Christus (München 2006) 261 - 266 Ill. 466 - s474;
D. Mertens, Greek Architecture in the West, in: G. P. Carratelli (Hrsg.), The Western Greeks, Ausst. Kat. (Venedig 1996) 315-346;
G. Ortolani, La valle dei templi di Agrigento (Rom 2004) 57-63;
G. Pugliese Carratelli - G. Fiorentini, Agrigento. Museo archeologico, Musei di Sicilia (Palermo 1992) 92-93;
Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935);