Since you are using Arachne as a guest, you can only view images of low resolution.
Login

2100000: Tempel D, Tempel der Juno Lacinia

Ακράγαντα / Akragas / Agrigentum, Agrigent (Provinz)

Information on the Building

Localization:

Agrigent (Provinz), Ancient place name: Ακράγαντα / Akragas / Agrigentum, Italien, IT, Agrigent
Rhodos, Griechenland, GR, Rhodos
- Location information is Aufbewahrungsort -

Geographical description:

Der Tempel liegt auf der östlichsten Erhebung des Felsriegels, der die Stadt nach Süden begrenzt, also in der SO-Ecke der Stadtmauer.
Ancient landscape: Sizilien
Cultural era: griechisch

Characterization:

Building type: Tempel, Peripteros
Architectural order: dorisch
Preservation: Es fehlen Geison, Sima, Dach und Giebel.
Description: Vor der Ostseite des Tempels ist noch der große Altar erhalten; Der Tempel wurde aus einheimischen Muschelkalk errichtet; Eine zehnstufige Freitreppe führt zur Ostfront des Tempels. Das Grundmodul für den Tempelentwurf ist der dorische Fuß (32,8 cm). Der Tempel hat 6 x 13 Säulen und eine vierstufige Krepis. Triglyphen und Metopen stehen im Verhältnis 2:3 zueinander. Das Dach war an seinen Rändern mit Marmorziegeln gedeckt. Die beiden Fronthallen sind genau 11/2 Joch tief. Die Längswände der Cella fluchten mit den 2. und 5. Säulenachsen der Front. Die Größe des Naos ist auf 3 x 9 Joche von der Peristasis aus festgelegt. Das Seitenverhältnis des Stylobats ist 4 : 9 (16,91 x 38,10 m); Das Verhältnis von Säulendurchmesser (1,39 m) zu Interkolumnium (1,73 m) ist 4 : 5. Die Höhe der Ordnung entspricht drei Jochen. Eine Säule ist 6,36 m hoch; Der Eckkonflikt wurde durch die „einfache Kontraktion“ ausgeglichen; In der verstärkten Türwand der Cella ist zu beiden Seite der Tür eine gewinkelte Treppe angelegt; Es fehlt eine Kultbildbasis. Die im Tempel verehrte Gottheit ist unbekannt; Tempel D und Tempel F von Agrigent sind sich sehr ähnlich; Die Verhältnisse der Säulenordnung ähneln denen des Zeustempels von Olympia.

History:

Building history : In römischer Zeit wurde in der Cella ein Marmorfußboden verlegt.

Dating:

Bauwerk: klassisch, 5. Cent. v. Chr.

Bibliography:

P. Griffo, Akragas - Agrigento. La storia, la topografia, i monumenti, gli scavi (o.J.);
G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer, 4. Aufl.(München 1986) 310 ff.;
H. Berve - G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer (München 1961) 229 f. Pl. 146, 149, XXVI, XXVIII;
H. Kähler, Der griechische Tempel: Wesen und Gestalt (Berlin 1964) Ill. 38;
R. Koldewey – O. Puchstein, Die griechischen Tempel in Unteritalien und Sicilien (Berlin 1899) passim;
D. Mertens in: W. Hoepfner (Hrsg.), Bauplanung und Bautheorie der Antike, DiskAB 4 (1984) 137 ff.;
D. Mertens, Greek Architecture in the West, in: G. P. Carratelli (Hrsg.), The Western Greeks, Ausst. Kat. (Venedig 1996) 315 ff.;
Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935);
J. de Waele, I grandi templi, in: L. Braccesi – E. De Miro (Hrsg.), Agrigento e la Sicilia greca, Kolloquium Agrigent 1988 (1992) 157 ff.;

FA photo prints:

Forschungsarchiv für antike Plastik 6500/0-6506/0; 6864/0 (Foto Kähler)