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2100086: Pantheon

Roma, Rom (Metropolitanstadt)

Information on the Building

Localization:

Rom (Metropolitanstadt), Ancient place name: Roma, Italien, IT, Rom

Geographical description:

Der Tempel liegt auf dem mittleren Marsfeld.
Ancient landscape: Latium
Regio Rome/Italy: Regio IX
Cultural era: römisch

Characterization:

Building type: Tempel, Rundbau
Architectural order: korinthisch
Preservation: Das Gebäude ist fast gänzlich erhalten, weil es früh in eine Kirche umgewandelt wurde.
Description: Das Pantheon besteht hauptsächlich aus einem zylindrischen Baukörper (innerer Dm 43,44 m, äußerer Dm 56 m, Gesamthöhe fast 47 m), der oben mit einer Kuppel abschließt. Im Zentrum der Kuppel spendet eine runde Öffnung Licht (Dm ca. 9 m); Die Außenseite des Zylinders mit der markanten Ziegelfassade ist durch Gesimse in drei Zonen gegliedert, die ursprünglich größtenteils stuckiert gewesen zu sein scheint. Die Außenhülle der Kuppel bestand hingegen aus Bronzeblech; Die 34,2 m breite oktastyle Front des Tempel zeichnet sich durch ein niedriges Podium mit breiter Freitreppe aus. Plinthen, Basen und die korinthischen Kapitelle bestehen aus weißem Marmor. Die monolithen und unkannelierten Säulenschäfte hingegen aus rotem und grauem, aus Ägypten importierten Granit. Ungewöhnlich ist die dreischiffige Gliederung des großen Pronaos durch das Einstellen zusätzlicher Säulen, der seitlich jeweils eine große halbrunde Nische aufweist. Das Dachtragwerk ebenso wie die abgehängten Decken des Pronaos bestanden ursprünglich gänzlich aus Bronze. Die Tür gehört zu den am besten erhaltenen Tempeltüren der römischen Antike; Der runde saalartige Innenraum zeichnet sich durch seine Dimensionen, seine Gliederung mit Nischen und Ädikulen und einer aufwändig gestalteten und besonders hohen Attikazone sowie durch die für Boden, Wände und Ädikulen umfänglich verwendeten Buntmarmorsorten aus. Im Inneren entspricht der Dm des runden Saales mit 43,44 m dem Dm der Kuppel, die eine Höhe von 21,72 m und die markante aus aus fünf Ringen bestehende Kassettendecke aufweist; Vor dem Pantheon befand sich eine große Platzanlage mit seitlichen Säulenhallen.
Ancient context: urban

History:

Building history : Das Gebäude ersetzt ein älteres Pantheon, das von Agrippa errichtet wurde. Die Inschrift am jetzigen Pantheon bezieht sich auf diesen älteren Bau. Restaurierungen wurden durch Septimius Severus und Caracalla vorgenommen. Im Jahre 608 wurde das Pantheon in die Kirche S. Maria ad Martyres umgewandelt. Dies verhinderte nicht, daß Bauteile entfernt und für andere Zwecken verwendet wurden.
Excavation: Das Gebäude war nie verschüttet.

Dating:

Bauwerk: (um 25 v. Chr. (Vorgängerbau des Agrippa)).
- Argument: Inschrift -
Bauwerk-Zerstörung/Ende: (um 80 n. Chr.).
- Argument: Schriftquellen -
Bauwerk-Restaurierung: flavisch, (unter Domitian).
Bauwerk-Baubeginn: (spättrajanisch).
Bauwerk-Fertigstellung: hadrianisch, (123/125), terminus post quem.
- Argument: Ziegelstempel -
Bauwerk-Restaurierung: severisch, (202 n. Chr.).
- Argument: Inschrift -

Inscriptions:

Bibliography:

F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Mainz 2000) 279-281;
K. De Fine Licht, The Rotunda in Rome (Kopenhagen 1968);
G. Graßhoff – M. Heinzelmann – N. Theocharis – M. Wäfler (Hrsg.), The Pantheon in Rome. The Bern Digital Project. Plates, Pantheon 2 (Münster – Wien – Zürich 2009).;
G. Graßhoff – M. Heinzelmann – M. Wäfler (Hrsg.), The Pantheon in Rome. Contributions to the Conference Bern, November 9-12, 2006, Pantheon 1 (Bern 2009).;
W. D. Heilmeyer, Apollodorus von Damaskus. Der Architekt des Pantheon, JdI 90, 1975 316-347;
D. Heinzelmann – M. Heinzelmann – W. Lorenz, »Decora inutilia«. Das antike Bronzedachwerk der Vorhalle des Pantheons in Rom, RM 124, 2018, 47–83;
A. Hirt, Über das Pantheon (Berlin 1807);
H. Kähler, Das Pantheon in Rom. Meilensteine der europäischen Kunst (München 1965) 47ff. 429ff.;
H. Knell, Des Kaisers neue Bauten. Hadrians Architektur in Rom, Athen und Tivoli (2008) 13 ff.;
H. Knell, Vom Parthenon zum Pantheon. Meilensteiner antiker Architektur (Darmstadt 2013) 122–140;
L. MacDonald, The Pantheon. Design, Meaning and Progeny (London 1976);
T. A. Marder – M. W. Jones (Hrsg.), The Pantheon. From Antiquity to Present (Cambridge 2015);
E. Nash, Pictorial Dictionary of Ancient Rome² II (New York 1968) 170-175 s. v. Pantheon;
Nachlass Konstantin Ronczewski (1874-1935);
LTUR IV (1999) 54-61 (A. Ziolkowski).;
LTUR V (1999) 280-285 (E. La Rocca – P. Virgili).;
R. Vighi, Il Pantheon (Rom 1959) passim;

FA photo prints:

Forschungsarchiv für antike Plastik 6813/0 - 6816/0