Egypt

<p>Die Arabische Republik Ägypten erstreckt sich über eine Fläche von über einer Million Quadratkilometer im Nordosten Afrikas. Hauptschlagader ist der Nil mit seiner bis zu 25 km breiten Flussoase, die sich nördlich von Kairo zu einer etwa 23.000 km² großen Deltalandschaft weitet. Östlich und westlich des Nils dominieren Wüstengebiete die Landschaft: im Westen die Libysche Wüste, ein weites Schichttafelland unterbrochen von Becken und Niederungen der Oasen; im Osten die Arabische Wüste, die von einem von Wadis zerfurchten Gebirgszug beherrscht wird. Wüsten, Halbwüsten und die Flussoase des Nils prägen die ökologischen Verhältnisse.</p> <p>Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen aber deutliche klimatische Veränderungen mit einem Wechsel von Feucht- und Trockenphasen während der letzten 10.000 Jahre. Archäologische und geowissenschaftliche Forschungen in Ägypten sind mannigfaltig, konzentrierten sich lange aber vor allem auf das Niltal. Kölner Forschungen in der Libyschen Wüste begannen in den 1980er Jahren mit dem DFG-Projekt B.O.S. (Besiedlungsgeschichte der Ostsahara). Daran schloss sich der Sonderforschungsbereich (SFB) 389 ACACIA (1995-2007) an mit den Arbeiten der Teilprojekte A1 und E3. Weitere, ebenfalls von der DFG geförderte Einzelprojekte, wie „Chufu 01/01“ (2006-2009) und „Wadi Sura“ (seit 2009) setzen die Forschungen fort. Im Rahmen des seit 2009 arbeitenden SFB 806 finden archäologische und geowissenschaftliche Untersuchungen durch das Teilprojekt A1 statt.</p>

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