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Allgemeine Hinweise und FAQ


Ein Benutzer sollte für seine Abfrage immer zuerst das Feld »Metasuche (Suche in allen Kategorien)« verwenden. In ca. 70 % aller Fälle bekommt man damit eine Ergebnismenge, die zwar relativ unscharf ist, aber auch die gewünschten Angaben enthält. Hier kann man Alles einzugeben versuchen, bis hin zu Negativnummern von Bildern oder Inventarnummern von Objekten. In der absoluten Mehrzahl der Fälle muß man nicht mehr über Arachne wissen und kann nach dieser Antwort hier aufhören weiterzulesen.

Warum wirkt Arachne so kompliziert?

Konzeptionell ist Arachne keine simple Bilddatenbank, sondern versucht, eine komplexe Materie zu erfassen, nämlich die Existenz von Objekten der realen Welt in ihren Kontexten. Wenn man jedoch den einfachsten Zugang zu Arachne nutzt, die Metasuche, wird man von dieser Komplexität gar nichts bemerken.

Wie kann man in Arachne suchen?

Grundsätzlich werden zwei Suchmodi angeboten, die den beiden Weltmodellen von Arachne entsprechen: die Suche in der Objektwelt und die Suche in den Unstrukturierten Beständen.

Welche Informationen werden für eine Bildbestellung benötigt?

Da einem Datensatz in Arachne mehrere Bilder zugeordnet sein können, wird neben der Seriennummer des Datensatzes (mehrstellige Nummer in der Datensatzansicht, links neben der Kurzbeschreibung) auch die genaue Negativnummer des Bildes benötigt. Die Scans lassen sich an der Bildunterschrift welche i.d.R. Fotografennamen und Negativnummer enthält (z.B. B. Malter Mal1100-08) voneinander unterscheiden. An dieser Negativnr. kann man auch erkennen, ob das Forschungsarchiv überhaupt die Verwertungsrechte an dem Bild besitzt (i. d. R. nur Bilder, deren Negativnummern mit den Kürzeln "FA", "FA-S", "Fitt", "Mal" oder "Kae" beginnen) und Ihnen die Publikationserlaubnis dafür geben kann. Die schnellste Möglichkeit das gewünschte Bild eindeutig zu identifizieren und bei einer Bestellung anzuführen ist in der Datensatzansicht über einen Klick auf die Negativnummer zum Bilddatensatz zu wechseln. Hier kann das Bild über den Dateinamen, welcher sich aus Negativnummer und Seriennummer zusammensetzt eindeutig identifiziert werden.

Warum sieht die Suchseite von Arachne so aus, wie sie aussieht?

Arachne orientiert sich an den derzeit im Internet dominierenden Paradigmen, die aber Geisteswissenschaftlern oft nicht vertraut sind: Google und die Topic Maps des Semantic Web.
Die einfache Suche (Suche in allen Kategorien)« ist an der »Ein-Feld-Suche« von Google orientiert. Die erweiterte Suche, die die Objekte der realen Welt in einem Netz von Kontexten darstellt, ist an den Topic Maps des Semantic Web orientiert.
Natürlich kann damit nicht beansprucht werden, die darunterliegenden Technologien Arachnes würden ein so ausgefeiltes Ergebnisranking wie Google oder echte Semantic Web-Technologien wie Omnigator verwenden. Es geht hier lediglich um Arten des Einstiegs. Auf beiden Feldern wird Arachne aber weiterentwickelt.

Wie suche ich in Arachnes Objektwelt?

Man kann nach Objekten suchen, die bestimmten Kategorien angehören und denen Bilder zugeordnet sind.
Hierbei sollte man immer zuerst das Feld »Metasuche (Suche in allen Kategorien)« benutzen. In ca. 70 % aller Fälle bekommt man damit ein Ergebnis, das zwar relativ unscharf ist, aber auch die gewünschten Angaben enthält. Hier kann man Alles einzugeben versuchen, bis hin zu Negativnummern von Bildern oder Inventarnummern von Objekten.Eventuell kann das Ergebnis einer Metasuche technologiebedingt so große Unschärfen enthalten, daß sich eher eine Suche in einzelnen Kategorien empfiehlt. Um gezielt ein Bild des Laokoon zu finden, sucht man also in Einzelobjekten das »Objekt« Laokoon und erhält dadurch die in Arachne vorhandenen Bilder. Zugleich bekommt man Kontexte angezeigt, in denen das »Objekt« Laokoon steht und in die man springen kann. Mit diesem Sprung beginnt man, sich in einer Art Informationsnetz weiterzubewegen, in das man sich durch die erste Suche gewissermaßen von außen hineinbewegt hat.

Wie ist Arachne aufgebaut?

Arachne ist geteilt in eine »Strukturierte Objektwelt« und in die »Unstrukturierten Bestände«. In der »Strukturierten Objektwelt« sind die Text- und Bildinformationen einem Objekt der realen Welt zugeordnet (1 Objektdatensatz : n Bilder). Dies erfordert einen hohen Verschlagwortungs- und Strukturierungsaufwand, der für die Flut rezent produzierter Digitalaufnahmen teilweise nicht geleistet werden kann. Daher enthält Arachne auch einen Bereich, der in der Suche nur ganz peripher sichtbar wird unter dem Begriff »Unstrukturierte Bestände«. Hier ist jedes Bild als ein Datensatz aufgefaßt und es gibt keine darüberliegende Hierarchiebene (1 Daten-satz : 1 Bild).

Warum hat die »Strukturierte Objektwelt« so merkwürdige Kategorien?

In Arachnes Objektwelt sind Objekte der realen Welt einzelnen Kategorien zugeordnet. Diese Kategorien werden in der Suchgrafik dargestellt und beim Überfahren mit der Maus in Hinweisfeldern am rechten Bildschirmrand erklärt. Sie sind nicht immer deckungsgleich mit herkömmlichen Materialgattungen. Vielmehr ist ihre Definition von ihrer Rolle in einem größeren Kontext her zu verstehen. Beispielsweise sind topographische Einheiten die umfassendste Kontextkategorie in Arachne. In ihnen können, als nächstniedrigere hierarchische Einheit, einzelne Gebäude stehen. Diese beinhalten ihrerseits Gebäudeteile und diese wiederum einzelne Bauglieder oder Ausstattungselemente wie Skulpturen etc., die in Arachne als Einzelobjekte betrachtet werden. Dazu können dann, als Unterkategorien,Terrakotten, Skulpturen oder Kapitelle gehören. Einzelobjekte sind die kleinste denkbare Kategorie in Arachnes Kontextmodell. Die Hierarchisierung der Kategorien in Arachne ist also am Paradigma des Kontextes orientiert, der für das Semantic Web zentral, aber auch für die Archäologie sehr aktuell ist.

Wie sind die unstrukturierten Bestände in Arachne definiert?

In den unstrukturierten Beständen werden auf niedrigstschwelligem Niveau große Mengen von Scans integriert, für die der hohe Aufwand der Zuordnung und Integration der Bilder in die Objektwelt von Arachne aus verschiedenen Gründen (noch) nicht betrieben werden konnte. Für einen Großteil neu produzierter Digitalaufnahmen wird dies zudem nie gelingen; insofern wird in den unstrukturierten Beständen versucht, große Mengen, in die keine zusätzliche Arbeit investiert werden kann, wenigstens minimal sortier- und durchsuchbar zu machen.

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