Palilia 20: Alexandra W. Busch, Militär in Rom. Militärische und paramilitärische Einheiten im kaiserzeitlichen Stadtbild

Katalog zu den Baubefunden

Katalog zu den Grabdenkmälern

Band 20 der Reihe Palilia des DAI Rom behandelt das Militär in der Hauptstadt des Römischen Reiches. In dieser Studie werden zum ersten Mal die Quellen zum Militär in Rom umfassend zusammengestellt und so ein detailliertes Bild vom Leben und Wirken der stadtrömischen Soldaten entworfen. In republikanischer Zeit galt Rom als ›entmilitarisierte‹ Zone.
Unter Augustus wurden erstmalig verschiedene, eigens für den Dienst in der Hauptstadt des Reiches bestimmte militärische und paramilitärische Einheiten geschaffen und in Rom stationiert. Die dauerhafte Anwesenheit der Soldaten markierte dabei einen entscheidenden Wendepunkt zwischen Republik und Prinzipat. Im kaiserzeitlichen Rom lebten und agierten zwischen dem 1. und dem 4. Jahrhundert n. Chr. 10.000 und 40.000 Soldaten. Sie bildeten einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Kultur. Thema der Untersuchung »Militär in Rom. Militärische und paramilitärische Einheiten im kaiserzeitlichen Stadtbild« ist das stadtrömische Militär in seinen zahlreichen Facetten: es geht dabei sowohl um die Vielschichtigkeit seines kulturellen Erscheinungsbildes als auch um seine Wirkung auf die städtische Bevölkerung und die Bedeutung für das zivile Leben in der Hauptstadt.


Die Materialgrundlage für die Studie, die Baubefunde (zum Katalog) der Truppenunterkünfte sowie die Grabdenkmäler (zum Katalog) der Soldaten und Veteranen, wurde mit Hilfe der Objektdatenbank Arachne aufgenommen und strukturiert. In Ergänzung zum gedruckten Werk kann hier das gesamte Material sowohl über das Inhaltsverzeichnis der Kataloge erfasst als auch über die ›Metasuche‹ oder die ›Erweiterte Suche‹ gefunden, nach eigenen Kriterien neu sortiert und exportiert werden. Als dynamische Plattform bietet Arachne der Verfasserin zudem die Möglichkeit, Informationen zu bekannten Stücken oder zu verschollen Stücken zu ergänzen, die nach der Publikation des Buches bekannt wurden. Die Verfasserin ist für Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen dankbar.