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33088: Fragment einer Terrakottamaske

Ladenburg, Lobdengau Museum

Pictures available: 3

Object Information - general

Presently located:

Ladenburg, Deutschland, DE, Lobdengau Museum. Inv. no. Ohne
- Place information is Aufbewahrungsort -

Provenience:

Ladenburg (Rhein-Neckar-Kr.), Januariusweg 18, direkt nördlich des Hauses (1967), Streufund

Category/Culture Area/Function:

Terrakotte
Belongs to monument: nein
cultural sphere: römisch

Condition:

Fragment(e)
Erhaltung: Drei Fragmente, die fehlenden Partien wurden nach dem Vorbild der Serie Alteburg ergänzt – A: Vermutlich Stirnfragment mit zwei Falten – B: Linkes Auge mit Braue, Warze über der Nasenwurzel sowie Ansatz der rechten Braue und einem kleinen Stüc
Colour remains: Reste dunkelroter Farbe auf den Augenlidern und offenbar auch in den Mulden zwischen den Falten der Braue sowie auf der unteren Stirnfalte

Measurements / Material:

B A: ca. 3,6 – B: ca. 17,0 – C: ca. 3,0 cm
H A: ca. 4,0 – B: 6,4 – C: ca. 4,2 cm
Comments: Material allgemein: Orangefarbener Scherben, fein bis mittelfein gemagert

Literature:

H. Bernhard, Römisches Theater in Speyer. Pfälzer Heimat 30, 1979, 13–15
Ph. Filtzinger/D. Planck/B. Cämmerer (Hrsg.), Die Römer in Baden-Württemberg3 (Stuttgart 1986) 389
J. Fugmann, Römisches Theater in der Provinz. Schr. Limesmus. Aalen 41 (Winnenden 1988) hinteres Deckblatt, Innenseite. – R. Günther, Das Mannheimer Römerbuch (Mannheim 1993) 72 Abb. 92 (alte Rekonstruktion).
H. Rose, Die römischen Terrakottamasken in den Nordwestprovinzen : Herkunft - Herstellung - Verbreitung - Funktion. Monumenta Artis Romanae 37 (Wiesbaden 2006) Cat. no. 45 Pl. 3;

Catalog text

Catalog number: 45

Die Maske wurde gemäß der Serie Alteburg (4.2.1.) rekonstruiert, dabei sind die drei originalen Fragmente in die Rekonstruktion eingefügt worden. Die Maße der Rekonstruktion betragen: H: 27,2 cm; B: 19,5 cm; T: 13,3 cm. Fragment C mit Mundwinkel und Zahn wurde auf der linken Seite plaziert. Es handelt sich jedoch mit einiger Sicherheit um den rechten Mundwinkel. Die erhaltenen Fragmente weisen zwar in der Bildung der mehrteiligen Braue und der Warze über der Nasenwurzel Ähnlichkeiten zur Serie Alteburg auf, doch gibt es so gravierende Unterschiede, daß es nicht möglich ist, sie mit dieser Serie in Einklang zu bringen. Hingegen weist ein Fragment aus dem Altbachtal bei Trier (Kat. Nr. 47) eine übereinstimmende Bildung von Braue und Warze auf. Wegen der Seriengleichheit mit einer Maske aus Trier und aufgrund des verwendeten Materials ist die Maske aus Ladenburg vermutlich in Trier hergestellt worden. Nahe der Fundstelle befanden sich im 2. Jh. n. Chr. mehrere römische Streifenhäuser aus Holz. In unmittelbarer Nähe lag ein Erdkeller mit Funden aus der 2. Hälfte des 2. Jhs. bis zur Mitte des 3. Jhs. n. Chr. Der Fundort liegt ca. 200 m nordwestlich des römischen Theaters aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Es gibt keine Hinweise dafür, die Maske mit diesem Theater in Verbindung zu bringen, eher anzunehmen ist eine Beziehung zur Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe der Fundstelle.