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33079: Fragment einer Terrakottamaske

Wiesbaden, Museum Wiesbaden

Object Information - general

Presently located:

Wiesbaden, Deutschland, DE, Museum Wiesbaden. Inv. no. 5471
- Place information is Aufbewahrungsort -

Provenience:

Wiesbaden, Kastell (1863), Einzelfund aus dem nordöstlichen Teil des Vorderlagers

Category/Culture Area/Function:

Terrakotte
Belongs to monument: nein
cultural sphere: römisch

Condition:

Fragment(e)
Erhaltung: Fünf Fragmente, meist anpassend, bestehend aus Kinn, Mund und Nase, rechter Wange, dem unteren Teil des rechten Ohres mit Aufhängeloch darunter und dem inneren Teil des Auges sowie einem Stück der Wange von der linken Seite mit dem Rest eines
Colour remains: Reste brauner Farbe auf dem unteren Absatz der Nase, auf der Innenseite der Nasenlöcher, zwischen den Lippen und unter der Unterlippe

Measurements / Material:

B 19,0 cm
H 16,0 (mit Ergänzungen 27,3) cm
T 11,5 cm
Comments: Material allgemein: Weißer Scherben, fein gemagert, etwas Glimmer

Literature:

H. Rose, Die römischen Terrakottamasken in den Nordwestprovinzen : Herkunft - Herstellung - Verbreitung - Funktion. Monumenta Artis Romanae 37 (Wiesbaden 2006) Cat. no. 76 Pl. 6;
van Boekel, Masks Abb. 137A
B
W. Czysz, Wiesbaden in der Römerzeit (Stuttgart 1994) 246
K. Reuter, Das Römerkastell in Wiesbaden. Ann. Ver. Nassau. Altkde. 5,2, 1871, 35 f. Taf. 7,7
ORL B II 3 Nr. 31 Wiesbaden 121 Abb. 17
H. Rose, Römische Terrakottamasken in Köln – Zu Herstellung, Verbreitung und Verwendung eines charakteristischen Produktes. Kölner Jahrb. 32, 1999, 747–757 Abb. 3 rechts
dies., Beobachtungen zu den römischen Terrakottamasken am Beispiel der Kölner Produktion. RCRF Acta 37, 2001, 295
297 Abb. 1 rechts
H. Schoppa, Die Römische Kaiserzeit. Sammlung Nassauischer Altertümer. Schr. Städt. Mus. Wiesbaden 62 (Wiesbaden 1967) 10 Abb. 79.

Catalog text

Catalog number: 76

An der Tonperle in der Mitte auf dem Absatz der Nasenspitze ist zu erkennen, daß die Maske modelgleich mit einem Nasenfragment aus Köln (Kat. Nr. 77) ist. Allerdings ist die Ausformung in Wiesbaden etwas schärfer und die Oberfläche ruhiger. Dies läßt auf einen weniger abgenutzten Model schließen; die Wiesbadener Maske dürfte demnach etwas früher als die Kölner ausgeformt worden sein. Der ergänzte Bereich ist durch eine etwas abweichende Farbgebung gut von den originalen Bruchstücken zu unterscheiden. Das ergänzte linke Auge sitzt etwas zu weit von der Nase entfernt, und der innere Augenwinkel ist zu spitz. Form und Position sind bei Kat. Nr. 78 erhalten.