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32984: Fragment einer Terrakottamaske

Straßburg, Musée Archéologique

Pictures available: 2

Object Information - general

Presently located:

Straßburg, Frankreich, FR, Musée Archéologique. Inv. no. 6611
- Place information is Aufbewahrungsort -

Provenience:

Straßburg (Dép. Bas-Rhin), Quai Kellermann 8, bei Fundamentierungsarbeiten am Theater und am Hotel Ritz, ehem. Hotel Union (1904), Unbekannt

Category/Culture Area/Function:

Terrakotte
Belongs to monument: nein
cultural sphere: römisch

Condition:

Fragment(e)
Erhaltung: Fünf bündig anpassende Fragmente von der linken Seite; erhalten sind ein Teil des Schädeldachs mit dem Ansatz einer Stirnfalte, das Ohr mit einem Aufhängeloch darunter, der äußere Teil der Braue und des Auges, ein Großteil der Wange mit dem Mu
Colour remains: Zuunterst weiße und darauf gelbe Farbreste (vgl. Kommentar) in der Falte um den Mund – besonders im Mundwinkel – und in den Vertiefungen der Wangenfalten sowie geringe weiße Farbreste im Mund, in den Zahnzwischenräumen und innen entlang des Augenlides sowie auf der vorstehenden Wangenpartie unterhalb des Auges und an mehreren Stellen im Ohr

Measurements / Material:

B 5,8 cm
H 19,8 cm
T 11,2 cm
Material: Silber; Ziegel; Gold
Comments: Material allgemein: Im Kern orangefarbener, auf den Oberflächen – besonders auf der Außenseite – bräunlicher Scherben, fein gemagert, jedoch einige größere ziegelrote Partikel, verhältnismäßig viel Silber- und Goldglimmer

Literature:

R. Forrer, Spuren römischer Wasserleitungen und Brunnenanlagen, Thermen, Villen und Wirtschaften in Straßburg. Cahiers Arch. Hist. Alsace 9–12, 1918–21, 949 Abb. 48
ders., Strasbourg – Argentorate. Préhistorique, gallo-romain et mérovingien 2 (Istra 1927) 419 Abb. 319
A. Grenier, Masques antiques en terre cuite des pays rhénans et d’ailleurs. Bull. Soc. Conservation Mon. Hist. Alsace 2. Ser. 26, 1926, 75–82
B. Schnitzler, Cinq siècles de civilisation romaine en Alsace. Les collections du Mus. Arch. 4 (Strasbourg 1996) 147 f. Nr. 92.
H. Rose, Die römischen Terrakottamasken in den Nordwestprovinzen : Herkunft - Herstellung - Verbreitung - Funktion. Monumenta Artis Romanae 37 (Wiesbaden 2006) Cat. no. 4 Pl. 1;

Catalog text

Catalog number: 4

Wegen der zahlreichen verstreuten weißen Farbreste erscheint es möglich, daß die Außenseite der Maske ursprünglich komplett mit weißer Farbe überzogen war und die Falten andersfarbig betont wurden. Es handelt sich dabei nicht sicher um gelbe Farbe, denn die vorhandenen Reste sind schlecht erhalten; es könnte sich auch um eine andere Farbe z. B. ocker oder braun gehandelt haben. Zwei rote Kleckse im Bereich der Schläfe sind eher als Bodenverfärbungen denn als Bemalungsreste zu deuten. In der Ohrform mit der oben fast waagerecht abschließenden und nicht allzu weit zur Mitte hin gebogenen Ohrmuschel ist am besten das Exemplar aus Worms (Kat. Nr. 2) vergleichbar. Es handelt sich um eine flaue Ausformung, Wangenfalten, Mund und Ohr sind nur schwach angegeben. Die Oberfläche ist pockennarbig, d. h. es gibt sowohl Tonperlen als auch blasenförmige Vertiefungen.